Moderater Gewichtsverlust erhöht die Lebenserwartung adipose Frauen

Ein moderater Gewichtsverlust (bis 9,5 kg) bewirkt:

  • Senkung der Gesamtmortalität um 20%
  • Senkung der Diabetesmortalität um 44%
  • Senkung der Karzinommortalität um 37%
Relatives Mortalitätsrisiko durch KHK in Relation zum BMI (Nurses Healt Study)

Mortalitätsrisiko

Relatives Mortalitätsrisiko durch KHK in Relation zum BMI (Nurses Healt Study)

Abhängigkeit der Diabetesinzidenz

Abhängigkeit der Diabetesinzidenz von BMI innerhalb von vierzehn Jahren
Nurses Health Study, n=114.281 Frauen

)

Klassifikation des Übergewichtes

Klassifikation des Übergewichtes bei Erwachsenen anhand des BMI

Erhörtes Risiko Adipositas-assoziierter

Erhörtes Risiko Adipositas-assoziierter Stoffwechselerkrankungen: geschlechtsspezifische Unterschiede des Tailenumfanges

Bestimmung der Körperzusammensetzung durch Impedanzmessung

Bestimmung der Körperzusammensetzung durch Impedanzmessung

Die bioelektrische Impedanz wird durch Anlegen einer Wechselspannung von 50 kHz, 800 μA zwischen Hand- und Fussrücken einer Körperseite bestimmt, indem Resistanz (R) und Reaktanz (Xc) zwischen den proximal angelegten Elektroden gemessen werden.
Aus diesen Messwerten lässt sich mit Hilfe eines Computerprogrammes die Körperzusammensetzung berrechnen.

Schlank im Schlaf
Insulintrennkost nach Dr. Pape

Prinzip:
Drei Mahlzeiten
  • Morgens: Kohlenhydratfrühstück, kein Eiweiß
  • Mittags: Kohlenhydrate und Eiweiß
  • Abends: Verzicht auf Kohlenhydrate.
    Nachts niedrige Insulinspiegel, dadurch bessere Fettverbrennung
Kritik:
  • Nur durch Schlaf wird natürlich niemand schlank
  • Auch wenn nicht gehungert wird, verlangt das Programm doch einiges an Selbstdiziplin

Paleo-Diät

Prinzip:
  • „Gengerechte“ Ernährung
  • Schwerpunkt. Fleisch, Fisch, Beeren, Nüsse, Pilze, Kräuter
  • Vollständiger Versicht auf Getreide und Milchprodukte
Kritik:
  • Niemand weiß genau, wie die „Steinzeitdiät“ wirklich aussah
  • Praktische Umsetzung schwierig

Merkregeln für ein sinnvolles Diätprogramm

  1. Übergewicht ist die Folge langfristigen falschen Essverhaltens.
    Es lässt sich nicht durch kurzfristige Massnahmen korrigieren
  2. Fasten ist ein ungeeigneter Weg zur Gewichtsreduktion. Wer abnehmen will, darf nicht zu wenig essen.
  3. Eine Diät muss ausgewogen sein. Uberernährung darf nicht durch Fehlernährung ersetz werden.
  4. Ziel der Diät ist nicht die kurzfristige Reduktion des Körpergewichtes, sondern die langfristige Umstellung des Ernährungsverhalten.

Verhaltenstherapie

  • Erreichbare Ziele setzen (Gewichtsreduktion um 5- 10 kg bzw. 10% des ausgangsgewichtes).
  • Flexible Kontrolle statt rigider Verbote.
  • Erfolg stabilisiert Verhalten Misserfolg destabilisiert Verhalten
    Misserfolgsprophylaxe betrieben.
  • In welcher Situation wird gegessen?
  • Ernährungstagebuch führen

Energieverbrauch

  • Bei einem Energieverbrauch von 2.000 kcal täglich entsteht während einer 1.000-Kalorien-Ernährung täglich ein Energiedefizit von 1.000 kcal.
  • Es dauert also sieben Tage, bis 1 kg Fett verbraucht sein kann.
Walking

Walking

  • läßt sich immer und überall durchführen
  • muß nicht erlernt werden
  • benötig keine besondere Ausführung
  • belastet nicht die Gelenke